Lungenfunktionsdiagnostik

Sie sind nicht allein!

Eine chronische Erkrankung der Atemwege wie z.B. Asthma oder COPD kann den Alltag manchmal deutlich einschränken. Doch Sie sind mit Ihren Beschwerden nicht allein! Asthma bronchiale tritt bei 10 % der Kinder und 5% der Erwachsenen in Deutschland auf. Von einer chronisch obstruktiven Bronchitis (COPD) sind etwa 8% der Bevölkerung betroffen. Dank des Fortschritts in der modernen Medizin lassen sich diese chronischen Atemwegsleiden inzwischen aber sehr gut diagnostizieren und behandeln – so gut, dass Sie das Leben trotz der Erkrankung in vollen Zügen genießen können.

 

Warum messen wir die Lungenfunktion?

Die Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie und Ganzkörperplethsysmograhpie) ist für die Diagnose und Verlaufsbeurteilung von Lungen und Atemwegserkrankungen extrem wichtig. Sie dient zur Abklärung bei ungeklärten Beschwerden wie:

  • Atemnot
  • häufigem Auswurf
  • Husten
  • Verdacht auf Erkrankungen der Lunge/des Thorax

Sowie zur

  • Verlaufsbeobachtung bzw. Therapiekontrolle von Lungenkrankheiten
  • Abschätzung Risikos vor Operationen
  • arbeitsmedizinischen Überwachung

 

Vor allem Raucher sollten diese Vorsorgeuntersuchung wahrnehmen.

 

Welche Messverfahren gibt es?

In unserer Praxis stehen verschiedene Methoden zur Prüfung der Lungenfunktion zur Verfügung.

Peak-Flow-Messung

Bei der Peak-Flow-Messung werden die erzielten Werte dokumentiert und können zur späteren Verlaufskontrolle hinzugezogen werden. Der Patient kann diese Messung selbst zu Hause durchführen.

Spirometrie

Bei der Spirometrie werden das Lungenvolumen und Atemfluss gemessen. So können Aussagen zur aktuellen Lungenfunktion getroffen werden.

Eine Spirometrie klärt folgende Sachlagen ab:

  • Liegt eine Verstopfung (Obstruktion) der Atemwege vor, die durch entzündliche Prozesse hervorgerufen wurde?
  • Läßt sich eine nachgewiesene Verstopfung der Atemwege umkehren?
  • Liegt eine Verringerung des Lungenvolumens vor?

Ganzkörperplethysmographie/Bodyplethysmographie

Währen die Spirometrie lediglich erste Hinweise auf eine Lungenerkankung liefert, ist eine Bodyplethysmograpie für eine definitive Diagnose unumgänglich. Sie ermöglicht eine schnelle und genaue Beurteilung im Bezug auf Stärke und Art der Obstruktion.

 

Eine Widerstandsmessung der gesamten Atemwege ist kompliziert. Der Patient muss sich extrem anstrengen, um beim Ausatmen einen gewissen Druck in den Lungenbläschen aufzubauen. Nur so kann eine messbare Strömung erreicht werden. Hier kommt uns die Bodyplethysmographie zur Hilfe.

 

Was passiert bei der Bodyplethysmographie

Während der Untersuchung sitzt der Patient in einer kleinen Kabine, die wie eine kleine Telefonzelle aussieht. Er erhält ein Mundstück in das er ruhig ein- und ausatmen muss. Eine weitere „Mitarbeit“ ist nicht nötig. Da in der Kabine ein fast vollständig abgeschlossenes Luftvolumen-System herrscht, kann mithilfe eines Sensors aufgrund der Dehnung oder Kompression des Brustkorbes  das Luftvolumen in der Lunge exakt bestimmt werden.

 

Dieses genaue Messverfahren ermöglicht zudem Rückschlüsse auf das maximal mögliche Luftvolumen in der Lunge (Total Lung Capacity TLC, Totalkapazität) und das nicht ausatembare Restvolumen der Lunge (Residualvolumen RV).

 

Bei weiteren Fragen zur Lungenfunktionsprüfung sprechen Sie uns bitte an! Wir beraten Sie gerne!

 

 

Dr. med. Klaus-Dieter Kurzke

Martin Both

Dr. med. Barbara Marx

Ulrike Weiß

 

Ärzte für Innere Medizin und Allgemeinmedizin

 

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